Geschichte der Parfüms und Düfte

Geschichte der Parfüms und Düfte

Parfüms und Duftwasser bestehen meist aus Essenzen die einen besonderen Eindruck hinterlassen. Auf uns Menschen wirken Düfte unmittelbar, und oft lösen sie auch Gefühle aus. Deshalb wussten auch schon die alten Ägypter welchen Einfluss Düfte auf den Mensch haben und stellten das erste Duftwasser her. Heute nutzen die Parfümeure eine inzwischen große Auswahl an unterschiedlichen Essenzen, um immer neue Parfüms zu kreieren.

Doch die Geschichte der Duftstoffe beginnt bereits vor vielen tausend Jahren. Dort wurden erst wohlriechende Pflanzen und Kräuter von Menschen verbrannt um sich den Göttern zu nähren oder mit ihnen zu kommunizieren. Durch den aufsteigenden Rauch wurden die Botschaften in Richtung Himmel gesendet. Doch sollten die wohlduftenden Kräuter nicht nur den Göttern vorbehalten sein. So kam es, das auch die Ägypterinnen und Ägypter schon früh duftende Körperöle und salben entwickelten. Angefangen mit Anis, Pfefferminze, Rosmarin, Zypressenöl und Zitronen. Später gab es dann die ersten Duft und Badeöle, die einen immer sinnlicheren Duft bekamen. Wohlduftende Bäder und machten zu dieser Zeit schon Indische und Ägyptische Frauen zu Göttinnen.
Auch als später von berühmten Ärzten die heilende Wirkung von wohlduftenden Pflanzen bestätigt wurde, nahm die Geschichte der Parfüms ihren lauf.
In Rom wurden mit Duftölen und Cremes ganze Orgien gefeiert. Die reichen Kreise der Gesellschaft ließen fast alles mit Duftölen einreiben. Ganz Rom duftete nach Rosen und anderen Gewürzen.
Sogar Kleopatra (eine weibliche ägyptische Pharaonin ) war in die Düfte so vernarrt, das sie Ihre Segel des Schiffes, mit dem Sie über den Nil kreuzte bestreichen ließ. Als Kleopatra 30 Jahre v. Chr. Starb wurde durch Zufall von Seefahrern die ersten Schritte der Destillation entdeckt. Sie hatten bemerkt, das der Wasserdampf von gekochtem salzigem Meerwasser gar nicht mehr salzig schmeckte. So wurde die Wasserdampfdestillation entdeckt und später von den Arabern erstmals zur Gewinnung von ätherischen Ölen angewendet.
Das war die Geburtsstunde der Parfüms und Düfte.
Der Handel mit exotischen Hölzern und Früchten ließ das Sortiment der Duftöle immer mehr anwachsen. So kam neben Lavendel, Ambra, Muskat, Sandelholz und Weihrauch auch der Duft der Orangenblüten und vielen weiteren Essenzen wie Moschus zum Vorschein. Auch auf Märkten konnte man die ersten Duftwasser kaufen und abfüllen.
Jedoch entstanden die ersten offiziellen Parfümhersteller erst im 18 Jahrhundert. Zu den bekanntesten gehören heute immer noch Houbigant Paris (1775) Kölnisch Wasser 4711 (1799) und natürlich Guerlain Paris (1828) und Chanel (1913). Lange Zeit war das Duftwasser wieder nur für wohlhabende Personen erschwinglich, und erst Mitte des 19 Jahrhunderts wurde der Zerstäuber erfunden.
Heute gibt es fast für alle Preisklassen unterschiedliche Düfte, die sich jedoch meist in der Qualität maßgeblich unterscheiden. Selbst die Produktpiraterie ist nicht am Parfüm vorbei gezogen. In anderen Länder werden billige und chemische Kopien von traditionellen Düften erstellt, um diese Weltweit zu exportieren. Aber auch in Zukunft wird es noch viele weitere neue und klassische Düfte und Parfüms geben. Die Parfümeure haben heute ein enorme Vielzahl an unterschiedlichen Essenzen zur Auswahl, so das immer wieder neue Duftkreationen entwickelt werden können.
Und die Zukunft des Parfüms ist ebenfalls gesichert, da heute sogar Modedesigner und andere Labels sich von Parfümeuren einen Duft kreieren lassen, um diesen unter Ihrer Marke zu verkaufen. So kommt es, das auch Sängerinnen Alica Keys und Halle Berry oder Naomi Campbell einen Duft auf dem Markt haben.

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